Heidelberg: Neuer Rekord beim „Stadtradeln“

3.069 Teilnehmende fuhren fast 500.000 Kilometer − Team der Internationalen Gesamtschule Heidelberg auf dem Spitzenplatz − 80 Tonnen CO2 eingespart

Eröffnet wurde das diesjährige Stadtradeln mit einer Sternfahrt nach Mannheim.
Eröffnet wurde das diesjährige Stadtradeln mit einer Sternfahrt nach Mannheim. © Stadt Mannheim / Dominik Böhm

Der Wettbewerb „Stadtradeln“ verzeichnet in Heidelberg einen neuen Rekord: 3.069 Teilnehmende sind in 21 Tagen 492.013 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren, fast 18.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Damit haben sie rein rechnerisch gemeinsam mehr als zwölf Mal den Äquator umradelt. Insgesamt wurden 80 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart. Seit 2017 ist das „Stadtradeln“ eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis, an der sich Kommunen auf der ganzen Welt beteiligen. Die Stadt Heidelberg war zum vierten Mal dabei, der Wettbewerb fand dieses Mal in der Zeit vom 7. bis 27. Mai 2023 statt.

Wie in den Vorjahren erzielten Schulteams die besten Ergebnisse aller gemeldeten Gruppen: Platz 1 belegt das Team der IGH – Internationale Gesamtschule Heidelberg mit 53.751 Kilometer, gefolgt vom Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums (33.343) Kilometer, und dem Hölderlin-Gymnasium (32.596 Kilometer). Den 4. Platz erradelte das Team der Stadt Heidelberg (26.562 Kilometer). Den 5. Platz belegten die St.-Raphael-Schulen Heidelberg (19.842 Kilometer).

Das Team „Alltagsradeln mit dem ADFC“ erreichte Platz 16: 19 Aktive legten insgesamt 7.213 Kilometer zurück, jede/r radelte also im Durchschnitt 380 Kilometer in drei Wochen.

Hintergrund:
Seit 2017 ist das „Stadtradeln“ eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis, an der sich Kommunen auf der ganzen Welt beteiligen. Die Stadt Heidelberg nahm 2020 erstmals daran teil. Die Kommunen entscheiden selbst, wann genau der Startschuss fällt. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September können an 21 aufeinanderfolgenden Tagen die Kilometer eingetragen werden. Dazu zählen alle Fahrten – beispielsweise der Weg zur Arbeit, in den Kindergarten, zum Einkaufen und natürlich Radtouren. Die Kilometer können auch außerhalb Heidelbergs zurückgelegt werden. Alle, die in Heidelberg wohnen, arbeiten, einem Verein angehören, eine Schule oder Hochschule besuchen, können teilnehmen. Radfahrende können sich in virtuellen Gruppen zusammentun, als Teammitglieder aber getrennt voneinander auf die Strecken gehen. Mehr Informationen über den Wettbewerb unter www.stadtradeln.de.


https://rhein-neckar.adfc.de/neuigkeit/heidelberg-neuer-rekord-beim-stadtradeln

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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