Module der Verkehrspädagogik

Rollermobil

Mit Hilfe des Projektes sollen die Kinder ihre sensomotorischen Fähigkeiten schulen und auf das Fahrradfahren vorbereitet werden. Natürlich sollen die Kinder mit dem Roller auch Spaß an Bewegung bekommen.

Zielgruppe: Kindertagesstätten und Grundschulen für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren

Inhalte: Nach einer Materialeinweisung steht der jeweiligen Einrichtung das Rollermobil bis zu vier Wochen zur Verfügung. Abschluss bildet eine gemeinsame Ausfahrt.

Ansprechpartner: Daniel Fehmer

Projekttag an Grundschulen

Ziel des Fahrradprojekttag ist es, den Schülern das Thema Fahrrad mit den Facetten Sicherheit und Spaß näher zu bringen und sie auf die Fahrradausbildung der Jugendverkehrsschule vor zu bereiten.

Zielgruppe: Alle Schüler der Klassenstufen 3 bis 4.

Inhalte: Verkehrssicherheitscheck, Fahrradlicht (Dunkeltunnel) Reparatur und Technik Helmgalerie Fahrradparcours

Ansprechpartner: Daniel Fehmer

Beleuchtungsaktion an Schulen

Ziel der Aktionswoche ist es, den Schülern die Notwendigkeit einer verkehrsordnungsgerechten Beleuchtung zu vermitteln. Den Schülern soll veranschaulicht werden, in welcher Gefahr sie sich ohne eine gute Beleuchtung begeben.

Zielgruppe: Alle Schüler der Klassenstufe 6 bis 8

Inhalte: Beleuchtungsdemonstration mit Hilfe des Dunkeltunnels,Beleuchtungscheck und Beratung zu Beleuchtungsanlagen, Kleinstreperaturen.

Ansprechpartner: Michael Fröhlich

„Stadt-Land-Rad”

Kinder wollen sich bewegen, sind neugierig und interessiert an modernen Technologien. Das Projekt Stadt-Land-Rad vereinigt diese Aspekte. Die Schüler radeln mit bis zu elf weiteren Klassen in einem Wettstreit um Kilometer und Punkte.

Zielgruppe: Alle Schüler der Klassenstufe 5 bis 6

Inhalt: Per GPS-Gerät werden die mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege aufgezeichnet. Die gesammelten Kilometer werden auf der Seite www.stadt-land-rad.org hochgeladen und los geht die virtuelle Deutschlandreise.

Ansprechpartner: Michael Fröhlich

Verkehrsdetektive 1: Teilnehmer beobachten

Hintergrund/Problemstellung:
Obwohl jeder Verkehrsteilnehmer und jede Verkehrsteilnehmerin durch den Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung zur Rücksichtnahme verpflichtet ist, ist der Straßenverkehr von heute immer mehr von aggressiven und rücksichtslosen Verhalten der Teilnehmer gerägt, was ein Miteinander oft sehr schwierig macht.

Ziel:
Die Jugendlichen sollen durch Beobachtungen und Analyse von Verkehrsteilnehmern und Verkehrsteilnehmerinnen Rückschlüsse auf ihr eigenes Verhalten ziehen und daraus ableiten, welches Verhalten einem guten Miteinander im Straßenverkehr förderlich ist.

Zielgruppe:
Jugendliche der 8. bis 10. Klasse

Ansprechpartner: Michael Fröhlich

Verkehrsdetektive 2: Verkehrsplanung

Hintergrund:
Im Rahmen des Projektes "Sicherer Schulweg mit dem Fahrrad" wurden Schüler an 14 Heidelberger Schulen unter anderem gefragt, mit welchem Verkehrsmittel sie in die Schule kommen. Ca. 25 % kommen mit dem Fahrrad. Eine weitere Frage war, ob die anderen Schüler sich vorstellen können, mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren. Auf diese Frage antworteten etwa 30-35% mit ja. Damit diese ca. 50% der Heidelberger Schüler, aber auch die anderen, die eventuell in ihrer Freizeit das Fahrrad nutzen, mehr Sicherheit im Verkehr bekommen, wurde das Konzept des "Radverkehrstages" entwickelt.

Ziel:
Ziel des Radverkehrstages ist es, den Schülern im Verkehr mehr Sicherheit zu geben und die Sensibilität und Aufmerksamkeit für schwierige Situationen zu verbessern und zu schulen.

Zielgruppe:
alle Schüler der Klassenstufe der Klasse 7 bis 10

Ansprechpartner: Michael Fröhlich

Orientierungskurs

Hintergrund:
Immer mehr Menschen haben heutzutage Probleme, sich im Verkehr zu orientieren. Das Satteliten gestütze Navigationssystem ist vielen zwar Vertraut, jedoch nur vom Auto her, und die Orientierung mit Hilfe von Landkarten fällt immer schwerer. Die Orientierungssysteme für Radfahrer und Wanderer werden ständig moderner, doch kaum jemand kann mit ihnen Umgehen.

Ziel:
Jugendliche sollenin einem Grundkurs lernen, wie man mit Karte Kompass und GPS Gerät orientiert (für die Anwendung von GPS Geräten beim Radfahren und Wandern sind Kenntnisse des Kartenlesesns Vorraussetzung). Des Weiteren sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, die Orientierungsmöglichkeiten kombiniert zu nutzen.

Zielgruppe:
von der 5. bis zur 9. Klasse, in verschiedenen Varianten

Ansprechpartner: Michael Fröhlich

Schulradler

Ziel ist es, dass Kinder ihren Schulweg erlernen, Jugendliche Verantwortung übernehmen und Eltern ihre Kinder mit dem Fahrrad beruhigt in die Schule schicken können. Dafür bilden wir Acht- und Neunklässler als Fahrradlotsen aus, die dann Fünftklässler zur Schule begleiten.

Zielgruppe: Alle Schüler der Klassenstufe 5 (Mitfahrer) und alle Schüler der Klassenstufe 8 bis 9 (als Lotsen)

Ansprechpartner:  Michael Fröhlich, Myria Rohrbacher

 

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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