Rauf aufs Rad!

 

Der Rhein-Neckar-Kreis hat seine kostenfreie Broschüre „Deine Radtouren. Unsere Heimat.“ ebenso neu aufgelegt wie die Rad- und Freizeitkarte.

 

Eine Gruppe von vier Fahrradfahrern steht am Rand eines Schotterwegs und blickt über den Neckar nach Hirschhorn.

„Unsere Publikationen sind der perfekte Begleiter für alle, die hier im Rhein-Neckar-Kreis auf Entdeckungstour gehen möchten“, sagt Beate Otto, die Tourismusbeauftragte des Kreises. „Egal ob groß oder klein, sportlich ambitioniert oder eher gemütlich: Das Tourenangebot in unserer Heimat ist sehr abwechslungsreich und bietet für alle Ansprüche attraktive Routen.“

Beide Printprodukte waren komplett vergriffen. „Die jetzigen Neuauflagen sind dabei aber weit mehr als ein Nachdruck, wir haben beide Produkte komplett überarbeitet“, so Otto weiter. Die Radbroschüre wurde um vier neue Rundtouren erweitert, wie etwa die „Schlemmertour rund um das Elsenztal“, die sportliche Radlerinnen und Radler für die überwundenen Höhenmeter nicht nur mit herrlichen Ausblicken, sondern vor allem mit zahlreichen Stopps an Cafés, Restaurants oder Eisdielen belohnt. 18 Rundtouren insgesamt sind im Angebot, hinzukommt ein Überblick über Freizeit- und Regionalparkrouten sowie Fernradwege. „Wir haben darauf geachtet, möglichst verkehrsarme Strecken mit einem hohen Erholungs- und Erlebniswert zusammen zu stellen. Alle Radtouren wurden im Gelände getestet“, betont Otto. Weitere Tipps und Informationen zum Thema Radtouren im Rhein-Neckar-Kreis runden die Broschüre ab.

Bei der Gestaltung wurde besonders viel Wert wurde auf Übersicht und Orientierung gelegt: Zu jeder Rundtour gibt es neben der Beschreibung eine doppelseitige Karte, auf der die Strecke dargestellt wird. Zudem sind zwei ausklappbare Karten enthalten, die zum einen die vorgeschlagenen An- und Abfahrtsorte für alle Touren zeigen, zum anderen auf einen Blick alle Fernradwege, beschilderten Freizeitrouten und Regionalparkrouten mit ihren Verläufen durch den Rhein-Neckar-Kreis.

Neu ist außerdem die digitale Darstellung als eBooklet mit den 18 Rundtouren, regionalen Themenrouten und ausgewählten zusätzlichen Touren auf Basis des Radbooklets. Einen zusätzlichen Service bietet die direkte Tourennavigation mit Komoot über QR-Codes.

Die Rad- und Freizeitkarte im Maßstab 1:50.000 wurde ebenfalls komplett überarbeitet und ist ab jetzt immer in Kombination mit der Radbroschüre erhältlich. Somit finden sich hier die Tourentipps für den Rhein-Neckar-Kreis gesammelt. Die Karte selbst bietet auf der Rückseite nun außerdem noch zahlreiche Freizeittipps, wie etwa die Fußballgolfanlage in St. Leon-Rot oder der Sinnenpfad in Neckargemünd, der mit 17 verschiedenen Elementen vom Tarzanseil über einen Barfußweg bis hin zum Duft-Ratespiel dazu einlädt, die Natur mit allen Sinnen zu genießen.

Erhältlich ist die Rad- und Freizeitkarte inkl. Radbroschüre im ZuM, Kurfürsten-Anlage 62, 69115 Heidelberg, im Fachhandel oder an Verkaufsstellen wie Touristinformationen und Radgeschäften zum Preis von 8,95 Euro. Die Radbroschüre ist außerdem auch separat kostenfrei zu beziehen über freizeit [at] rhein-neckar-kreis.de.

Immer einen Besuch wert ist auch das Freizeitportal des Rhein-Neckar-Kreises: Unter www.deinefreizeit.com finden sich alle Touren der Broschüre und weitere mit Detailinformationen und GPX-Track  zum Herunterladen.  Auch das Angebot der geführten Radtouren der RadGuides Rhein-Neckar ist hier verfügbar und wird immer wieder aktualisiert und erweitert.

 


https://rhein-neckar.adfc.de/neuigkeit/rauf-auf-aufs-rad

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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