„Sattelhelden“ nahmen ihre verdienten Preise in Empfang

Vom 7. bis 27. Mai 2023 beteiligten sich im Rhein-Neckar-Kreis mehr als 10.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der internationalen Aktion STADTRADELN.

Radeln für ein gutes Klima: Der Stellvertreter des Landrats, Erster Landesbeamter Stefan Hildebrandt, hat beim Tag der offenen Tür des Landratsamts in Heidelberg die Sieger des STADTRADEL-Wettbewerbs ausgezeichnet.
Radeln für ein gutes Klima: Der Stellvertreter des Landrats, Erster Landesbeamter Stefan Hildebrandt, hat beim Tag der offenen Tür des Landratsamts in Heidelberg die Sieger des STADTRADEL-Wettbewerbs ausgezeichnet. © Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Gemeinsam mit allen 54 kreisangehörigen Kommunen hatte sich der Landkreis in diesem Jahr zum sechsten Mal der Radkampagne des Klima-Bündnisses angeschlossen, um ein positives Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. 10.712 aktive Radelnde in 646 Teams legten in den drei Wochen 2.157.087 Kilometer zurück. Damit haben die Radlerinnen und Radler rund 54 Mal den Äquator umrundet und 350 Tonnen CO2 vermieden.

Beeindruckende Leistung erbracht
Bei der Siegerehrung im Rahmen des Tages der offenen Tür im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg wurden nun die kreisangehörigen Kommunen mit den meisten Kilometern, die Gewinnerschulen des Sonderwettbewerbs Schulradeln sowie drei Einzelradlerinnen und -radler für ihre hervorragenden Leistungen beim STADTRADELN 2023 vom Stellvertreter des Landrats, Erster Landesbeamter Stefan Hildebrandt, gebührend ausgezeichnet. „Die sechste Ausgabe von der Kampagne STADTRADELN in unserem Rhein-Neckar-Kreis war ein toller Erfolg und zugleich ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Ich bin beeindruckt von der hervorragenden Leistung der Kommunen, der teilnehmenden Schulen am Sonderwettbewerb Schulradeln sowie der Einzelradelnden im Landkreis“, freute sich Stefan Hildebrandt.

Weinheim und Eschelbronn vorne
Als Kommunen mit den meisten geradelten Kilometern bei Kommunen bis 49.999 Einwohnern geht mit deutlichem Abstand die Stadt Weinheim mit 216.961 Kilometer sowie 1420 aktive Radelnde in 42 Teams hervor. Die Gemeinde Eschelbronn hat gleich in zwei Kategorien Bestleistungen erbracht. In der Kategorie der meisten gefahrenen Kilometer bei Kommunen bis 10.000 Einwohnern siegte die Gemeinde Eschelbronn mit 72.193 Kilometer sowie 244 Radlerinnen und Radler in zwei Teams. Darüber hinaus stellte die Gemeinde das fahrradaktivste Kommunalparlament mit 395,6 geradelten Kilometern pro Gemeinderatsmitglied.

Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg und Kurt-Waibel-Schule Schwetzingen siegten beim Schulradeln
Beim Sonderwettbewerb Schulradeln wurden insgesamt drei Gewinnkategorien ausgezeichnet. In der Kategorie der meisten aktiven Schülerinnen und Schüler im Aktionszeitraum nahmen Vertreter des Carl-Benz-Gymnasiums in Ladenburg ihren Preis auf der Veranstaltungsbühne entgegen. 619 Schülerinnen und Schüler erradelten insgesamt 91.423 Kilometer. Den Sieg in der Kategorie der meisten erradelten Kilometer pro Kopf erradelte die Kurt-Waibel-Schule in Schwetzingen mit 273 Kilometern pro Radlerin und Radler. Die aktivste Schulklasse aus allen teilnehmenden Schulen, welche die meisten Kilometer erradelte, war die 7e des Carl-Benz-Gymnasiums mit stolzen 10.153,2 Kilometern. Die Vertreterinnen und Vertreter der Schulen freuten sich über die Auszeichnung, die ihnen von Stefan Hildebrandt überreicht wurden. Das Carl-Benz-Gymnasium in Ladenburg sowie die Kurt-Waibel-Schule in Schwetzingen erhielten für ihre Leistungen beim STADTRADELN 2023 einen Gutschein für einen Fahrradcheck mit dem ADFC. Die fahrradaktivste Schulklasse erhielten einen Gutschein für einen Besuch in der Klima Arena in Sinsheim.

Als Einzelradlerinnen und -radler wurden drei im Zufallsverfahren ausgeloste Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises ausgezeichnet, die mit ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben und gleichzeitig ihre Gesundheit nachhaltig gefördert haben.

Rhein-Neckar-Kreis ist im nächsten Jahr wieder dabei
Der Landkreis freut sich über das stetig wachsende Interesse, die steigenden Teilnehmerzahlen sowie die positive Resonanz an der Radkampagne STADTRADELN und blickt schon mit großer Spannung ins nächste Jahr zum STADTRADELN 2024.

Infos und Auswertungen:
www.stadtradeln.de/rhein-neckar-kreis

[Quelle: Rhein-Neckar-Kreis]


https://rhein-neckar.adfc.de/neuigkeit/sattelhelden-nahmen-ihre-verdienten-preise-in-empfang

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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