Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Rhein-Neckar e. V.

Kritische Abbiegesituation zwischen LKW und Fahrrad

Kritische Abbiegesituation zwischen LKW und Fahrrad © ADFC / Mostertz

Zahl der getöteten Radfahrenden steigt weiter / ADFC fordert sichere Kreuzungen

Das Statistische Bundesamt meldet heute neue Daten zu Fahrradunfällen im Jahr 2025. Demnach ist die Zahl der getöteten Radfahrenden weiter gestiegen. Der weltgrößte Fahrradclub ADFC fordert die Trennung der Verkehrsströme an Kreuzungen.

ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann sagt: „Immer mehr Menschen nutzen Fahrrad und E-Bike für ihre täglichen Wege. Das ist gut für die Gesundheit, die Stauentlastung und schützt das Klima. Gleichzeitig müssen die Unfallzahlen dringend fallen, statt weiter zu steigen. Wir weisen seit Langem darauf hin, dass zu viele Radwege in Deutschland mangelhaft sind – wenn es sie überhaupt gibt. Radwege müssen dringend sicher und fehlerverzeihend ausgebaut werden. Gefährliche Kreuzungen gilt es, durch getrennte Ampelphasen, gute Sichtbeziehungen und eine bauliche Trennung von Kfz- und Radverkehr sicher zu gestalten. Eine sofort umsetzbare Maßnahme für die Sicherheit der Radfahrenden ist Tempo 30 als Standard und Tempo 50 als Ausnahme – so wie in Helsinki, das bei der Verkehrssicherheit ganz vorne liegt. Dafür braucht es vor allem den politischen Willen, die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern ernst zu nehmen.“

Hinweise an Redaktionen: Die zitierte Pressemitteilung zu den Unfalldaten 2025 gibt es bei Destatis. Die ADFC-Pressemitteilung zur Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz mit zentralen Forderungen für die Sicherheit von Radfahrenden gibt es in unserem Pressebereich. Themenfotos zu dieser Pressemitteilung finden Sie in der blauen Medienbox.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters. 

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Kritische Abbiegesituation zwischen LKW und Fahrrad

Kritische Abbiegesituation zwischen LKW und Fahrrad

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Schild Tempo 30

Tempo 30

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Geisterrad erinnert an Unfallopfer

In vielen Städten erinnern weiße Geisterräder an getötete Radfahrer

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Porträtfoto von ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann

ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann

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